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Histogramm
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Mit Hilfe eines Histogramms wird die Dichtefunktion aus der (während der Simulation gezogenen) Menge der Realisationen der Zufallsvariablen (siehe 19.12) eines gegebenen Simulationslaufs grafisch aufbereitet.

Der Zusammenhang zwischen Dichtefunktion und Histogramm ist wie der Zusammenhang zwischen Erwartungswert und Mittelwert (siehe 19.8). Die Dichtefunktion stellt den theoretischen Verlauf der Verteilung dar, das Histogramm den Verlauf der praktisch gezogenen Zufallszahlen.

 

Auszug aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Histogramm):

Ein Histogramm ist eine graphische Darstellung der Häufigkeitsverteilung metrisch skalierter Merkmale. Es erfordert die Einteilung der Daten in Klassen (englisch bins), die eine konstante oder variable Breite haben können. Es werden direkt nebeneinanderliegende Rechtecke von der Breite der jeweiligen Klasse gezeichnet, deren Flächeninhalte die (relativen oder absoluten) Klassenhäufigkeiten darstellen. Die Höhe jedes Rechtecks stellt dann die (relative oder absolute) Häufigkeitsdichte dar, also die (relative oder absolute) Häufigkeit dividiert durch die Breite der entsprechenden Klasse.

Histogramme können auch als Abschätzung der Wahrscheinlichkeitsdichte einer kontinuierlichen Zufallsvariable aufgefasst werden.

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/82/Thist_german.png

Abbildung 253: Beispiel für Histogramm