Kapitalanlage- und Portfoliomanagement: Post-Markowiz

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Was in der Wissenschaft längst bekannt war, hat nun die Finanzkrise auch in der Praxis gezeigt: Ein gemäß des Markowitz-Ansatzes optimiertes Portfolio erfüllt meist die in dieses gesetzten Erwartungen in schwierigen Zeiten nicht, weil die zugrunde liegenden Modellannahmen wenig mit der Realität der Kapitalmärkte zu tun haben. (mehr zum Thema in unserer Veröffentlichung Gleißner, W.:Rendite durch Anomalien, Essay Kapitalmarkt, in: €uro am Sonntag, 25. Mai 2008, S. 11)
 


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Die Realität zeigt extreme Kursschwankungen (statt moderaten Random Walks), Unsicherheit über zukünftig erwartete Renditen und andere Modellparameter in der Portfoliooptimierung sowie die Unmöglichkeit, historische Renditen und Risiken einfach in die Zukunft fortzuschreiben. Dazu ist die Standardabweichung der Rendite kein Risikomaß, das die Präferenzen der meisten Anleger adäquat widerspiegelt, und die Berechnung optimaler Portfolios muss zwingend auch Wert und Risiko von illiquiden Vermögensgegenständen, wie unternehmerische Beteiligung, berücksichtigen.

State of the Art der Portfoliooptimierung bietet mehr als Markowitz-Ansatz und auch mehr als robuste Asset Allokationen und Stresstests („Maximum drawdown“). Die neue Generation von Kapitalanlage- und Portfoliooptimierungs-Instrumenten nutzt innovative (Downside-) Risikomaße, berücksichtigt die Unsicherheit von Modellparametern, betrachtet langfristige Anlagestrategien, analysiert volkswirtschaftlich mögliche Krisenszenarien, erklärt zukünftig realistische Renditen auf Basis von Fundamentaldaten und berücksichtigt mit simulationsbasierter Bewertung z.B. auch unternehmerische Beteiligungen eines Mandanten.

In einem kompakten zweitägigen Seminar bieten wir Ihnen eine Übersicht zu den vielfältigen neuen Entwicklungen im Kapitalanlage- und Portfoliomanagement, die (bedauerlicherweise) erst nach der Finanzkrise auch in der Praxis aufgegriffen werden. Neben der Vermittlung von Wissen ist es uns ein besonderes Anliegen, für besondere Schwachpunkte in den bisher genutzten Portfoliooptimierungs-Modellen (z.B. aufgrund der Markowitz-Methode) zu sensibilisieren, um diese sich hier ergebenden Gefahren möglichst unmittelbar im Rahmen Ihrer konkreten Anlageempfehlung berücksichtigen zu können. 

Darüber hinaus möchten wir im Workshop ausgehend von Ihren spezifischen Anforderungen richtungsweisende Verbesserungsvorschläge erarbeiten und priorisieren, die einen möglichen Weg für die Weiterentwicklung des bei Ihnen heute eingesetzten Instrumentariums zeigen. Auf Wunsch können wir ergänzend auch die heute bereits existierenden vielfältigen Möglichkeiten innovativer IT-Lösungen, die die modernen Methoden bereits berücksichtigen, erläutern.

Wir erläutern Ihnen im Rahmen von Workshops die modernen Methoden im Kapitalanlage-, Portfolio- und Asset Management. 

Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam fachliche Methodenkonzepte und auf Wunsch auch geeignete IT-Systeme, die diese Methodiken effizient im Rahmen Ihrer Beratungsdienstleistung oder Kapitalanlagepraxis nutzbar machen. Wir nutzen dabei bewährte Softwarebausteine aus der Plattform unseres „Value Calculators“ in Verbindung mit Softwaresystemen unseres Partners tetralog.