Modellrobustheitsanalyse von Tools & betriebswirtschaftlichen Instrumenten

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In Anbetracht der Komplexität der Realität können wesentliche unternehmerische Entscheidungen (z. B. Akquisitionen, Investitionen oder Kapitalanlageentscheidungen) nicht einfach „aus dem Bauch“ getroffen werden. Solche Entscheidungen müssen sich insbesondere mit den Unsicherheiten und Risiken der Zukunft auseinandersetzen und gerade hier zeigt die psychologische Forschung, dass Menschen sehr oft die entscheidungsrelevanten Risiken stark verzerrt wahrnehmen und nicht adäquat auswerten. Ergänzend zum Fachexpertenwissen sind damit bei betrieblichen Entscheidungen formale Modelle und Instrumente zwingend erforderlich, die helfen aus vorliegenden Informationen die bestmöglichen Schlussfolgerungen abzuleiten und so zur Fundierung von Entscheidungen beitragen. Derartige Modelle (Rechenverfahren) und (IT-) Instrumente finden beispielsweise Anwendung bei

  • Investitionsrechnung,
  • Unternehmensbewertung (Bewertung bei M&A-Transaktionen),
  • Berechnung einer (risikogerechten) Finanzierungsstruktur (Kapitalstrukturmanagement
  • Bewertung strategischer Handlungsoptionen,
  • Lieferantenbewertung und Kreditrisikomanagement,
  • Optimierung von Risikotransfer- und Versicherungslösungen,
  • Wertorientierte Steuerung (z. B. Berechnung des Economic Value Added, EVA)
  • Hedging Strategien und
  • Kapitalanlage- und Portfolioentscheidungen (Markowitz-Modell etc.)
Die hier angewandten Verfahren und Modelle sind vielfältig und reichen von dynamischen Investitionsrechenverfahren über Markowitz-Portfoliooptimierungsmodelle bis zum Economic-Value-Added-Konzept (EVA) mit zugrunde liegendem Capital Asset Pricing (CAPM) für die Bestimmung von Kapitalkosten. 


Der wesentliche Vorteil formaler Modelle besteht darin, dass 
  • ein komplexes reales Problem durch eine (prinzipiell geeignete) Lösungsmethodik bearbeitet wird,
  • Transparenz herstellbar ist über die zugrunde liegenden, vereinfachenden Modellannahmen und
  • die Abbildung einer Methodik in einen IT-Tool zu einer hohen Effizienz und recht geringen Fehleranfälligkeit der Entscheidungsvorbereitung führt.
Auf eine wesentliche Gefahrenquelle ist jedoch auch hinzuweisen:
  • Die verwendeten Modelle und Instrumente basieren oft auf sehr restriktiven und oft gar nicht bekannten Annahmen, die kaum mit der konkreten Entscheidungssituation in Einklang zu bringen sind. Allenfalls mit blindem Vertrauen ist eine Anwendung rechtzufertigen, aber trotzdem nicht gutzuheißen.
Gute unternehmerische Entscheidungen benötigen Modelle, deren wesentliche Annahmen transparent sind und bei denen die Eignung der wesentlichen Kernannahmen kritisch analysiert wird („Robustheitsanalyse der Modelle“). Die Analyse von Modellen und Rechenverfahren im Unternehmen (und gegebenenfalls deren Optimierung) kann maßgeblich zur Verbesserung der Entscheidungsvorbereitung beitragen – und reduziert zudem die Gefahr von Modell- und Managementrisiken. Die Akzeptanz der Methoden und Modelle wird erhöht durch eine regelmäßige „Robustheitsanalyse“ durch FutureValue Group-Experten. 

Vor der Anwendung eines Tools/Modells/einer betriebswirtschaftlichen Methode ist es notwendig, deren wesentlichen (oft auch implizit formulierten) Annahmen der zur Entscheidungsunterstützung zu kennen. Bei einem „Modellrobustheitscheck“ werden die wesentlichen Annahmen 
  • aufgedeckt
  • im Hinblick auf ihre Plausibilität diskutiert und
  • mögliche Konsequenzen der Abweichungen von den Modellannahmen ausgewertet.
  • Damit wird die Grundlage geschaffen, um die Eignung der im Unternehmen entscheidungsunterstützend genutzten Modelle und Instrumente kritisch zu hinterfragen und den dadurch vorhandenen Risiken "Unzulässige Modellanwendung" durch eine Weiterentwicklung der Methoden, Modelle und Instrumente zu begegnen, um den realen Entscheidungssituationen (besser) gerecht zu werden.